Im Zuge ihres Landesrats am 08. Februar hat sich die Schüler Union Saar für einen richtungsweisenden Wandel in der Integrationspolitik ausgesprochen. Gerade an Schulen ist gelungene Integration ein gesellschaftstragender Faktor.
Akzeptanz vor den Gesetzen, Werten und Normen der Gesellschaft ist die Grundvoraussetzung für gute Integration. Nach Auffassung der SU Saar ist es die Aufgabe der saarländischen Bildungspolitik auf die Frage der Integration zu antworten.

„Die Schule, als Ort des Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen und sozialer Zugehörigkeiten, trägt eine Schlüsselfunktion in der Vermittlung von Werten und Normen. Zugewanderte Schülerinnen und Schüler sollten das Angebot verpflichtender Förderkurse im Themenbereich Werte und Normen erhalten.“, so der Landesvorsitzende weiter.

Zudem sei die Sprache ein elementarer Gesichtspunkt. Hierfür fordert die Schüler Union (SU) Saar einen verpflichtenden, mehrstündigen geförderten Sprachförderungskurs an saarländischen Schulen und Bildungseinrichtungen aller Art.

Der Landesvorsitzende weiter: „Das Beherrschen der deutschen Sprache ist im schulischen, wie im außerschulischen Bereich ein wichtiger Bestandteil. Ein Verständnis zueinander kann nur durch eine gemeinsame Sprache herstellt werden.“

Schließlich ist der Einsatz von sogenannten „Bildungslotsen“, die zugewanderte Schülerinnen und Schüler über die Wahlmöglichkeiten eines Studiums oder einer Ausbildung informieren ein Weiterer Schritt in eine gelungene Integration.

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